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09.10.2017

„Lasst euer Geld in Rheidt“

Schon im Vorfeld raderdoll – Mitglieder des Prinzengefolges vom Männergesangverein

Schon im Vorfeld raderdoll – Mitglieder des Prinzengefolges vom Männergesangverein

Bürgermeister Stephan Vehreschild eröffnete die Kirmes

(msp) „Ich wünsche den Vereinen und Schaustellern viel Erfolg bei der Rheidter Kirmes.“ Mit diesen Worten ging Stephan Vehreschild dann zum Fassanstich im Bierdorf über. „Ladet die Mitglieder vom Männer Gesang Verein auf ein Bier ein, dann werden sie „singen“, wer in diesem Jahr der Rheidter Prinz wird.

Rheidter Kirmes ist sowas wie der heimliche Auftakt zur fünften Jahreszeit. Das Motto des Gefolges wird vorgestellt, jedoch der Prinz oder das Dreigestirn noch nicht benannt. “Met Karneval un Gesang fiert der M.G.V. e Levve lang” so startet der MGV am 11.11. in die Session.

Am letzten Wochenende jedoch wurde erstmal die Kirmes genossen. Gleich nach der Eröffnung stand die Band „De Köbesse“ auf der Bühne. HaJo Klein, als 1. Vorsitzender des Verschönerungsvereins Rheidt: „Die Jungs sind klasse. Gute Musik.“ Gründungstag der Kölschen Band war der 11.11.11. Begonnen hatten sie mit gecoverten Liedern, singen aber nun nur noch eigene Songs auf die Bühne.

Nur wenige Meter weiter war das Preisschocken der Freien Sportgemeinschaft im Gange. Der erste Preis, ein 20 Liter Fass Kölsch, ging an Florian Schweizer. Ralf Bellinghausen leitete gekonnt und zu aller Zufriedenheit das Turnier an dem 16 Spieler teilnahmen.

Samstag fand am Nachmittag der Kirmeslauf statt. Hierzu hat die Montagszeitung einen gesonderten Bericht in dieser Ausgabe.

Erstmalig versuchten sich die Frauen von SingSwing mit einem eigenen Stand im Bierdorf. Dort boten sie Flammkuchen und Federweißer an. Ein wenig im Abseits mit ihrem Zelt, gingen sie offensiv damit um und brachten ihre Flammkuchen auf der Laufmeile an den Mann indem sie mit Tabletts umher gingen. Gute Idee, fanden die, die den Flammkuchen gegessen hatten. Walter Mülhausen im Kassenhäuschen war zufrieden mit dem Tagesumsatz im Bierdorf.

Mit dem Festgottesdienst wurde der Kirmessonntag eröffnet. Der Festumzug führte zum Geschehen und auch hinein in den verkaufsoffenen Sonntag, an dem wieder viele Geschäfte rund um die Kirmes teilnahmen.

Die Verteilung der Schausteller und Buden war teils neu geregelt worden. Nach vielen Jahren gab es die Fusshöllers nicht mehr. Dafür einen Wagen mit frischem Fisch im Angebot. So konnte flaniert werden zwischen Autoscooter, dem Bierdorf und dem südlichen Ende der Kirmes, wo viele Anbieter Kleidung feilboten.

Mit dem großen Abschlussfeuerwerk endete die Kirmes am Montag. Es gab über die Tage viele zufriedene Gesichter, nur dem Kirmeskerl, dem ging es noch an den Kragen.

 Fotoimpressionen von Gerd Linnartz und Monika Spiess