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11.08.2017

„Heimat shoppen“ in Niederkassel

Katja Wittke setzt auf viele Teilnehmer beim „Heimat shoppen“ in Niederkassel

Katja Wittke setzt auf viele Teilnehmer beim „Heimat shoppen“ in Niederkassel

Aktionstage am 8./9. September 2017

Dieter Hombach

Katja Wittke, die Geschäftsführerin der Stadtentwicklungsgesellschaft Niederkassel (SEG) und Daria Plata, SEG – Wirtschaftsförderin, hatten am Donnerstag vergangener Woche die Niederkasseler Gewerbebetriebe zur Informationsveranstaltung „Heimat Shopper werden“ ins Rathaus eingeladen. Hintergrund des Treffens sind die beiden Aktionstage am 8./9. September 2017, mit dem das Niederkasseler Gewerbe für sich werben will. Hierfür gibt es viele gute Gründe, so Katja Wittke, denn „Heimat shoppen“ stärkt die Gemeinde und rückt den stationären Handel vor Ort wieder mehr in das Bewusstsein der Kunden. Jeder Euro, den der Bürger innerhalb der Stadtgrenze ausgibt, nutzt Niederkassel. Denn Einzelhändler und Gastronomen, meist die größten Arbeitgeber und Berufsausbilder vor Ort, sind zugleich auch Gewerbesteuerzahler. Diese Steuer ist die wichtigste Einnahmequelle jeder Kommune. Somit stärken die Bürger mit jedem Einkauf oder Restaurantbesuch die wirtschaftliche Grundlage ihres Ortes. Zudem reduziert der Kauf im Ort die Umweltbelastung, den Energieverbrauch und schont den Geldbeutel. „Heimat shoppen“ bedeutet einkaufen bei Nachbarn und Freunden. Gute Beratung und Service steigern die Kundenzufriedenheit. Denn wer kann einen besser beraten als jemand, der seine Kunden persönlich kennt, weil er dort lebt. Es geht dabei nicht nur um den reinen Einkauf, sondern auch um die Sicherung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, die Unterstützung der Vereine sowie die Organisation von Festen und Märkten. So gibt es für die Niederkasseler Bürger viele gute Gründe,  vor Ort einzukaufen. Am Donnerstagabend kamen viele Gewerbetreibende, die sich bei der SEG bzw. deren Medienpartner Montagszeitung angemeldet hatten, ins Rathaus, um sich über die Aktionstage zu informieren. Ziel der Aktionstage, an denen 2016 schon 155 Städte und Kommunen teilnahmen, sind volle Innenstädte, die von Kunden mit „Heimat-Shoppen-Einkaufstüten“ bevölkert werden. Um die Kunden in die Städte zu locken, haben sich Händler und Werbegemeinschaften daher zahlreiche Aktionen und Angebote überlegt. Da der Onlinehandel vielen Gewerbetreibenden immer größere Sorgen bereitet, ist es um so wichtiger, ein „Wir-Gefühl“ zu entwickeln und den Einkauf in der eigenen Stadt zu tätigen. Denn die Händler vor Ort machen Städte und Gemeinden lebenswert und es würde eine Menge fehlen, wenn es sie nicht mehr dort gäbe.