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01.02.2019

Neues aus dem Rathaus im Januar 2019

Der Discounter soll komplett abgerissen und und mit einer Verkaufsfläche von 1390 qm neu gebaut werden 

Der Discounter soll komplett abgerissen und und mit einer Verkaufsfläche von 1390 qm neu gebaut werden

Aus Rat, Verwaltung und Ausschüssen

 

Kurz notiert von Dieter Hombach

Niederkassel: Der Straßenvollausbau der Südstraße als Zubringer zur künftigen Trasse der L 269n nimmt konkrete Formen an. Nachdem die Bezirksregierung für den ersten Bauabschnitt der L 269 n, von Marktstraße bis Südstraße, die sofortige Vollziehung angeordnet hat, ist mit einem Baubeginn im nächsten Jahr zu rechnen. In Gesprächen mit der Bezirksregierung hat die Verwaltung zugesagt, den Ausbau der Südstraße in 2019 zu beginnen, damit der erste Bauabschnitt nach seiner Fertigstellung auch in Betrieb genommen werden kann. Dies setzt jedoch eine Bewilligung der Fördermittel und die Verfügbarkeit der Grundstücksflächen voraus. Die Stadt Niederkassel hat einen Zuschuss zu den Aufwendungen für den Ausbau der Südstraße aus Mitteln des GVFG (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes) beantragt. Dr. Manfred Heß, vom Bonner Ingenieurbüro Kocks, stellte den Mitgliedern des Bauausschusses die dem Planfeststellungsverfahren zugrunde liegende Vorplanung für die L 269 n und die Südstraße vor. Der Bauausschuss nahm die erarbeitete Vorplanung für den Straßenvollausbau der Südstraße, von Mondorfer Straße bis zur künftigen Trasse der L 269 n, die knapp 200 Meter hinter dem Sportpark Süd verläuft, zustimmend zur Kenntnis.

 

Ranzel: Mit Verkehrssicherungsmaßnahmen im Bereich des Gymnasiums und der Gesamtschule im Schulzentrum Nord sollen mögliche Unfallquellen entschärft werden. Umgesetzt werden sollen: 

1. Die Anlage eines Fußgängerüberweges (FGÜ) zwischen dem Kreisverkehr Premnitzer Straße / Kopernikus Straße einschließlich Beleuchtung. 

2. Sicherung des FGÜ durch je eine Bodenschwelle nordwestlich und südöstlich des FGÜ. 

3. Errichtung einer Absperrung (Rancherzaun) in der Grünanlage zwischen dem Rad-/Gehweg und der Fahrbahn der Premnitzer Straße um die Schüler/innen zur Nutzung des FGÜ anzuhalten

4. Verbesserung der Beschilderung der Feuerwehrzufahrt zum Schulzentrum Nord und Verdeutlichung des dort bestehenden absoluten Halteverbotes. 

5. Errichtung eines herausnehmbaren Drängelgitters auf der Feuerwehrzufahrt/Lieferantenzufahrt zwischen Parkplatz und Dreifachhalle um das ungebremste Einfahren von Radfahrern beim Verlassen des Schulgeländes in den Parkplatz zu unterbinden. 

6. Absperrung der Grünfläche zwischen Dreifachhalle und Feuerwehrzufahrt (Fläche mit Schotterrasen) mittels Rancherzaun, um dort das wilde Parken zu unterbinden.

Die Kosten für die gesamten Maßnahmen belaufen sich auf rund 37.000 Euro. 

Das Beachten der absoluten Halteverbote soll von der Polizei und den städtischen Politessen überwacht werden. So möchte man die Eltern, die ihre Kinder bis vors Schultor fahren und damit andere Schüler gefährden, zum umdenken bringen. „Wir setzen darauf, dass die Schüler die Eltern erziehen. Wir werden das Problem sicher nicht lösen, aber wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten handeln“, so der 1. Beigeordnete Helmut Esch.

 

 

Ranzel: Weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen sollen im Bereich Markusstraße, zwischen Lenaustraße und Kopernikus Straße, getroffen werden. Hier hatte das Kinder- und Jugendparlament den Einbau von Bodenschwellen vor und hinter der Zufahrt zum Jugendclub Widdig angeregt. Bei einer Seitenradarmessung zeigte sich, das in diesem Bereich mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit gefahren wird. Auch wurde im vergangenen Jahr dort ein Kind angefahren. 

 

Ranzel: Nicht nur am Jugendclub Widdig treten die Autofahrer zu heftig aufs Gaspedal, sondern auch im weiteren Verlauf der Markusstraße in Richtung Kopernikusstraße wird mit zu hoher  Geschwindigkeit  gefahren. Dabei ergibt sich beim Einbiegen in die Kopernikusstraße, bedingt durch den  Stabgitterzaun um das Kita-Gelände, eine gefährliche Verkehrssituation für Fußgänger. Hier wird die Sicht der einbiegenden Autofahrer auf querende Fußgänger stark beeinträchtigt. Durch eine Bodenschwelle soll auch hier ein zu schnelles Fahren verhindert werden.

 

Niederkassel: Der südliche Ortsausgang Niederkassel soll mit einigen provisorischen Verengungen verkehrsberuhigt werden. Damit möchte man die Autofahrer dazu bringen, in diesem Bereich mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren. Da es sich hier nicht um einen Umfallschwerpunkt handelt, lehnte der Kreis die Aufstellung eines „Starenkastens“ ab. Sollten sich die Provisorien bewähren, würde die Stadt hier Einbauten fest und dauerhaft installieren.  Trempel, anstelle der künstlichen Verengungen, sind nach Ansicht der Verwaltung aus lärmtechnischen Gründen, hier fahren täglich dutzende Busse drüber, keine Alternative.  

 

 

Ranzel: Abriss und Neubau des Discountermarktes von LIDL. Der Discounter LIDL, ansässig der an der Gierslinger Straße in Ranzel, wollte sich ursprünglich auf 1200 qm Verkaufsfläche vergrößern. Diesen Plan hat der Discounter aber aufgegeben und den Bau eines neuen Supermarktes mit einer Verkaufsfläche von 1390 qm beantragt. Dazu will man den bestehenden Markt komplett abreißen und neu bauen. Im Rahmen des Neubaus sollen die Verkaufsräume und der Parkplatz so angepasst werden, dass sie mit dem nebenanliegenden REWE Markt und dessen Parkplatz eine einheitliche  Fläche bildet. Die Parkplätze werden den Erfordernissen, an die immer mehr Platz benötigenden Fahrzeuge der Kunden, angepasst.