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05.07.2019

Musikschulfest mit Beiträgen der Ensembles an der Musikschule

Die Noten Rheidter

Die Noten Rheidter

Radetzki Marsch zum Abschluss

Fast konnte man sich fühlen wie beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, bei dem zum Schluss traditionell der Radetzki Marsch erklingt. So wie in Wien das Publikum klatscht, war auch das Niederkasseler Publikum begeistert und klatschte mit. Das Fest begann mit den Darbietungen der Ballettklassen von Frau Wunz-Merkner. Die Allerkleinsten im Einschulungsalter tanzten den Prinzessinnen Tanz. Weitere Tänze der älteren Tänzerinnen folgten und die Fortgeschrittenen tanzten den Coppelia Walzer. Dann wurde die Bühne frei für ein Gitarrenquartett. Marie Effelsberg, Jannika Last, Leonard Bußmann, Amin Saoud spielten „Die Prinzessin mit der Flöte“, „Die kleine Hexe“, „In Schottland“ und „Wir fliegen“, begleitet von ihrem Gitarrenlehrer Olaf Absalon. In der gemeinsamen Performance mit Schlagwerk und Gesang wurde es wieder etwas lauter. Nico Remers und Martin Käufer aus der Klasse von Thomas Träbert legten gekonnte Soli am Schlagzeug hin („Nothing else matters“ von Metallica und „Ride“ von 21 Pilots). Die Trommelgruppe trommelte „Abondan“ (aus Westafrika). Die Kinder aus dem Publikum wurden an die Bühne geholt und in das Geschehen einbezogen. Schließlich kam noch der Inklu-Singkreis unter Leitung von Claudia Immer dazu und sang mit Trommelbegleitung „Lion sleeps tonight“. In der folgenden Pause bot der Förderverein der Musikschule „promusicandk“ Getränke an, was bei den wüstenähnlichen Temperaturen hochwillkommen war. Mit viel Streicherklang ging es weiter im Programm: Das Ensemble Arcobaleno unter Leitung der Geigenlehrerin Martina Joël spielte eine Gavotte von François-Joseph Gossec, Perfect von Ed Sheeran und He's a pirate von Klaus Badelt. Bei den folgenden zwei Sätzen aus dem Konzert d-moll von Alessandro Marcello mit den NotenRheidtern war Eckard Rüther der Solist auf der Sopranblockflöte. Eindrucksvoll belegte er, dass die Sopranblockflöte als Soloinstrument viel mehr kann als nur „Hänschen klein“ und „Alle meine Entchen“! Nun folgte Bläserklang. Zunächst das spritzige Muchachacha von T. Bosshard mit Marius Bersch, Moritz Walrafen, Alexander Hense auf der Trompete und Wilfried Klosson auf der Posaune. Trompetenlehrer Alexander Hense wechselte ans Dirigentenpult und die Musikschulband spielte Baby Boy, Beauty And The Beast, The winner takes it all. Dann kam eine Armada von Streichern dazu und die Musikschulband mit ihren Blechbläsern, Saxophonen und Flöten erweiterte sich zum großen Projektorchester. Over The Rainbow, Skyfall und der anfangs erwähnte Radetzki Marsch bildeten den Abschluss des Nachmittags. Riesen Applaus! Jetzt können die Ferien kommen. Das Musikschulfest gab einen Einblick in die Unterrichtsangebote der Musikschule und bot den Ensembles ein Podium zum Auftritt. Man konnte nachspüren, wie wichtig das Musizieren im Ensemble ist und welche Freude das Musizieren im Ensemble bereitet. Ein neues Angebot im Kanon der Instrumente kommt hinzu. Vom nächsten Schuljahr an kann man an der Musikschule Mandoline lernen. Dozent für Mandoline ist Bert Müller. Informationen bei der Musikschule: 02208 9466 607 (Frau Florin) 02208 9466 608 (Frau Reihl). Das gelungene Fest wurde vom Publikum honoriert und der Förderverein promusikandk konnte sich über reichlich Spenden freuen.