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15.11.2017

Impressionen St. Martin

Die Drei-Linden-Schule veranstaltet jedes Jahr ihren eigenen Martinszug.

Die Drei-Linden-Schule veranstaltet jedes Jahr ihren eigenen Martinszug.

Alljährlich ziehen in den ersten beiden Novemberwochen die stimmungsvollen Martinsumzüge durch das MOZ-Land.

(Li) Neben den Grundschulen beteiligen sich auch Kindergärten mit kleinen Martinszügen und selbstgebastelten Fackeln an dem Brauchtum.

Fotoimpressionen vom MOZ-Team

Martin von Tours, Sohn eines römischen Offiziers, lebte von 317 bis 397 nach Christus. Er war bekannt für seine Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Auf einem nächtlichen Heimritt bat ihn ein Bettler am Stadttor um eine milde Gabe. Seinen Sold hatte Martin bereits an arme Bauern verschenkt, sodass er seinen Mantel mit dem Schwert halbierte und die Hälfte des Mantels dem Bettler zuwarf.

Im Jahr 371 wurde Martin zum Bischof von Tours geweiht. Zunächst wollte er das Amt des verstorbenen Bischofs nicht annehmen und er versteckte sich im Gänsestall. Die Menschen suchten ihn mit Laternen und Liedern , doch die Gänse verrieten ihn durch lautes Schnattern.

Der Martinszug ist der wohl bekannteste Brauch anlässlich des Geburtstags an den heiligen Martin von Tours, der vielerorts  mit Liedern und Laternen durchgeführt wird. Außerdem steht anlässlich der Episode mit den Gänsen zu Ehren des Hl. Martin in zahlreichen Restaurants und Haushalten die Gans auf dem Speisezettel.

Nach den Martinsumzügen wird die Legende vom geteilten Mantel nachempfunden und die Kinder gehen von Haus zu Haus, singen Martinslieder und erhalten als Gegenleistung dafür Süßigkeiten, Gebäck, Obst etc.

In den nächsten beiden Ausgaben der Montagszeitung werden Foto-Impressionen der hiesigen Martinsumzüge vom alten Brauchtum berichten.