• Wahn
  • Zündorf
  • Langel
  • Libur
  • Lülsdorf
  • Ranzel
  • Niederkassel
  • Uckendorf
  • Stockem
  • Rheidt
  • Mondorf

17.01.2019

Großes Dankeschön den Ehrenamtlern

Sie kümmern sich um das Wohlergehen der Bewohner (v.li.): Jana Martinen, Marina Held, fürs leibliche Wohl: Brigitte Kucharz, Rolf Schönhaar, Silke Feldmann, Ingeborg Gallasch, Renate Lockmann und Karin Nutsch

Sie kümmern sich um das Wohlergehen der Bewohner (v.li.): Jana Martinen, Marina Held, fürs leibliche Wohl: Brigitte Kucharz, Rolf Schönhaar, Silke Feldmann, Ingeborg Gallasch, Renate Lockmann und Karin Nutsch

Die Seniorenresidenz Mondorf lud zum Essen ein und gewährte der Montagszeitung Einblicke in die erfüllende Arbeit eines Ehrenamts

(msp) Was macht ein Ehrenamtler in der Seniorenresidenz Mondorf? Vielfältig sprudelten die Antworten der Helfenden heraus: Gesellschaftsspiele, Märchen vorlesen, singen, besuchen und reden, Spaziergänge, Arztbesuche. Jeder macht das, was er kann und womit er sich wohlfühlt. Und unterstützt damit aktiv den Betreuenden Sozialen Dienst.

Rolf Schönhaar bezeichnet sich selber als  Märchenonkel. Er kommt immer montags zu den Dementen und bringt Märchen mit. Es sind altbekannte Geschichten, die die Erinnerung wachrufen können. Rolf Schönhaar ist auf die Idee gekommen, dieses Amt auszufüllen weil seine Mutter in Süddeutschland im Seniorenheim auch einen Besuchsdienst hatte. Sie bekam die Zeitung vorgelesen.

Die 17jährige Jana Martinen ist das „Küken“ in dieser Runde. Seit drei Jahren kommt sie aus Müllekoven angefahren um mit Gesellschaftsspielen zu unterhalten. „Mit meiner Oma habe ich viel gespielt, so ist das gekommen.“ Karin Nutsch ist mit 75 Jahren die Älteste unter den Ehrenamtlern. Sie macht Einzelbesuche, geht in die Zimmer auf einen Plausch. Leider erlaubt es ihr ihre Gesundheit nicht mehr, einen Rollstuhl zu schieben.

Ingeborg Gallasch und Renate Lockmann haben einen kleinen Chor ins Leben gerufen. Dieser wird wöchentlich gehegt und gepflegt. Volkslieder gehen ohne Textblatt und mit viel Leidenschaft, nun aber sind die Karnevalslieder gefragt. Das Lied Nummer 47 „Danke für diesen guten Morgen“ singen sie immer gemeinsam als letztes Lied. Dies war der Wunsch der rund 15 Chormitglieder. Auch beide Frauen nehmen eine Menge von diesen Begegnungen mit. So sitzen sie auf ihrem Heimweg auf dem Rad und singen immer noch. Seit viereinhalb Jahren kommen sie regelmäßig nach Mondorf.

Man könnte sagen eine Win-win-Situation für alle. Für die Bewohner, das Haus, die Helfer. So einfach macht es sich Einrichtungsleiter Uwe Scharf jedoch nicht. Er ist immer offen für neue und kreative Ideen. Stellt Fragen nach möglichen Weiterbildungen, bietet selber neue Impulse an. Die 80 Bewohner der Seniorenresidenz Mondorf profitieren davon. „Für uns und unsere Bewohner ist die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ein unschätzbares Gut.“ Bewerber sind herzlich willkommen.