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13.02.2019

Große Kostümsitzung mit dem Porzer Dreigestirn

Gut aufgelegt war Guido Cantz

Gut aufgelegt war Guido Cantz

Kölner Festkomitee zu Gast im Zündorfer Gürzenich

Fotografische Impressionen von Dieter Hombach

Von Dieter Hombach 

Im gut gefüllten Zündorfer „Gürzenich“ begrüßte Sitzungspräsident Werner Brommund, zugleich auch Generalleutnant und Präsident des Garde Korps Köln, die herrlich kostümierten Besucher. Auch die Kostümsitzung hat, nach der legendären Mädchensitzung, einen festen Platz im Terminplan vieler Jecken gefunden. Zu Beginn der großen Kostümsitzung des Garde-Korps, hervorgegangen aus der KG Blau-Weiß Zündorf, stürmte das komplette Korps die Bühne, angeführt vom Spielmannzug der „Neppeser Naaksühle“. Das Garde Korps und das Tanzpaar der Garde, Regimentstochter Katharina Pfolk und Tanzoffizier Maximilian Masgai,  begeisterten die Besucher mit ihren Tänzen. Literat Mario Schubert bewies wieder einmal ein gutes Gespür bei der Programmzusammenstellung. Es gab eine Mischung aus Musik, Tanz und Büttenreden; so recht nach dem Geschmack der bunt kostümierten Besucher. Bevor es dann im Programm so richtig losging, begrüßte Präsident Brommund hohen karnevalistischen Besuch aus Köln. Der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn und die Vorstandsmitglieder Schatzmeister Markus Pohl, Michael Kramp und Ralf Schlegelmilch, zugleich auch Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft, hatten sich unter die Besucher gemischt und genossen ein herrlich-jeckes Programm. In diesem Jahr machte Guido Cantz den Eisbrecher. Sein Rundumschlag traf Trump, die Fußball-WM und die Politik im allgemeinen.  

Bernd Stelter, der Werbefachmann vergangener Tage, zeigte sich in die Jahre gekommen und gestand, dass ihm das Aufstehen am frühen Morgen schwerfalle. „Ich habe Rücken. Dann muss mich meine Frau eincremen. Früher war das erotisch, heute ist das rheumatisch“, so Stelter. Beide Redner waren der perfekte Einstieg in einen abwechslungsreichen Abend, denn  „Klüngelköpp“, „Paveier“ und „Lupo“ sangen und spielten sich sogleich in die Herzen der Besucher. Die Original Tanzgruppe „Kölsch Hännes´chen“ bot eine atemberaubende Flugshow mit Tanzeinlagen, bevor es dann feierlich wurde, denn das Porzer Dreigestirn, begleitet von den Rezag-Husaren, machte den Zündorfern seine Aufwartung. Danach war aber noch nicht Schluss, denn der „Clown mit der Trompete“, Bruce Kapusta,  eroberte die Bühne und rockten den Saal. Wer dann immer noch nicht genug vom Karneval hatte und noch fit war, der konnte im Foyer bei der After-Show-Party“ die Kostümsitzung bei Kölsch und Sekt ausklingen lassen.