• Wahn
  • Zündorf
  • Langel
  • Libur
  • Lülsdorf
  • Ranzel
  • Niederkassel
  • Uckendorf
  • Stockem
  • Rheidt
  • Mondorf

30.01.2019

Gemütlicher Abend mit viel Programm

Noch sieht man sie nicht, die langen Doppelripphosen mit Eingriff. Gleich lassen die Thalia-Ladys die Hüllen fallen

Noch sieht man sie nicht, die langen Doppelripphosen mit Eingriff. Gleich lassen die Thalia-Ladys die Hüllen fallen

Theaterverein Rheidt feierte mit eigenen Auftritten

Fotografische Impressionen von Monika Spiess

(msp) Wer, wenn nicht der Theaterverein, kann sich selber am besten unterhalten. Im Saal der Rheidter Linde gab es einen Abend lang ein buntes Potpourri aus Tanz, Sketch und Karneval.

Eröffnet wurde der Abend mit dem Einmarsch der drei Garden der 1. Mondorfer KG. Die Zugabe-Rufe kamen prompt. Aber so leicht wollten es die Tänzerinnen den Theaterleuten nicht machen. Zur Zugabe wurden auch „die alten Leute“ auf die Bühne gebeten. Hier durften sie ihr Talent beim Tanz beweisen.

Das Rheidter Dreigestirn zog als nächstes ein. Jürgen Krebs stellte das Trifolium vor, wie er es bei einem Besuch des Rheidter Theaters gehört hatte, mit süßer Piepsstimme. Prinz Andreas hatte sich in dem Moment outen müssen. Er hatte noch nie vorher eine Aufführung besucht, gelobte aber Besserung. Mit der sechsjährigen Charlotte der 1. Mondorfer KG sang er dann noch gemeinsam ein Lied. Mit dem Dreigestirn wurde sonst gerne gespielt. Bei der Pantomime mussten Begriffe wie Stehaufmännchen oder Wärmeflasche geraten werden.

Ganz groß sind die Mitglieder des Theatervereins in Sachen Sketche.

Klaus-Dieter bewies sich als Fachmann für Flatulenzen und zeigte mit „Der Furz“ echte Bohnen-Kenntnisse. Von Charles und Gerda erfuhr er dann auch, was „rektal“ bedeutet. Hingegen war Uschi Amrein sich nicht sicher, was ihre Unschuld ihr bedeutet. Markus Linnartz hielt einen Vortrag in Sachen „Landesbützchengesetz“ und reichte gleich die Einwilligungen zum Ausfüllen rund. Aber Matthias Volberg wusste es besser: Am Aschermittwoch ist alles vorbei.

„Die Botze“ war der Thalia-Ladys-Kracher. Sie wagten sich in Unterhosen auf die Bühne. Allerdings in langen Doppelripphosen mit Eingriff. Oh Susanna, von dem vielen Rauf und Runter.

Bevor dann Rolf mit „Stääne“ das traditionelle Schlusslied sang, gab es noch eine Überraschung. Monika, die jeder als freundliche Bedienung kennt, sang für die Gäste im Saal. Einmal besang sie als Lolita den Seemann, dann holte sie sich einen Sänger dazu und probierte „Im Wagen vor mir“. Die Überraschung war Monika damit vollends geglückt und sie kassierte viel Lob.

Nach dem offiziellen Teil ging es noch mit DJ Lukas Odenthal weiter, bis sich dann gegen 1.00 Uhr Aufbruchsstimmung breit machte.