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01.08.2019

Fahrräder und Marktleben im Schatten des Doms

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Niederkasseler Frauen in der westfälischen Hauptstadt

EM – Bei wiederum fast tropischen Temperaturen besuchten Mitglieder und Freunde der Frauen-Union der CDU Niederkassel die über 1200jährige Hansestadt Münster, die auch ihrem Ruf als Fahrradhauptstadt Deutschlands völlig gerecht wird. Schließlich befindet sich hier ein riesiges Parkhaus für diese umweltfreundlichen Verkehrsmittel, die kreuz und quer aus den kleinsten Gässchen geschossen kommen und absolute Vorfahrt genießen. In Zahlen stellt sich das etwa so dar: 60.000 Studenten bei 300.000 Einwohnern und gefühlte 800.000 Fahrräder. Die mittägliche Hitze wirkte sich auch auf das sonst sicher sehr lebhafte Marktgeschehen aus: Während die einen eifrig nach Spezialitäten der Münsteraner Küchen und Gärten Ausschau hielten, waren die anderen schon auf der zunächst vergeblichen Suche nach schattigen Sitzplätzen im Marktcafe´ oder sogar am Prinzipalmarkt gelandet. Auf der Fahrt mit dem roten Doppeldecker-Bus und beim anschließenden Rundgang durch die malerische Altstadt konnten einige Highlights der Stadt bewundert werden.  Großen Eindruck machten die Bauten des Barockbaumeisters Johann Konrad Schlaun, nämlich das fürstbischöfliche Schloss und der wunderschöne Erbdrostenhof. Aber auch das moderne Theater weckte Interesse und natürlich einige Drehorte aus den bekannten Münsteraner Krimis wie z.B. „Wilsbergs Antiquariat“. Die jeweiligen Führer fanden auch immer wieder Beispiele für die Münsteraner „Art“: Sie sind traditionell , um nicht zu sagen „stur“. So waren sie nach den Zerstörungen des letzten Krieges einig, dass die Altstadt möglichst im alten Stil wieder aufgebaut wurde, und so sind heute noch die schattigen Arkaden des Prinzipalmarktes mit den teilweise gotischen Giebeln, sowie die gemütlichen Viertel der Studentenkneipen rund um den Kiepenkerl erhalten. Dasselbe gilt für die neugotische Lambertikirche mit der Türmerin. Natürlich hätte die Stadtführerin, nachdem sie den Friedenssaal im Rathaus erklärt hatte, noch sehr viel mehr über den Dom und die Lambertikirche zu erzählen gewusst, aber eine angemessene Erholungszeit im „Kiepenkerl“ war dringend für die Gruppe erforderlich. Anschließend wurde die Heimfahrt im gut klimatisierten Bus angetreten.