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06.04.2018

Ein gutes Fundament – eine gute Ehe

Ehepaar Hertel

Ehepaar Hertel

Helga und Herbert Hertel feiern Diamantene Hochzeit

(msp) Dass man nicht auf Sand baut, ist klar. Aber worauf sonst? Auf Vertrauen. Auf Liebe. Auf solch einem Fundament kann das Haus des Lebens bestehen.

Herbert Hertel war Maurer und hat regelmäßig seinen Kollegen zur Arbeit abgeholt. Dabei lieferte er im elterlichen Geschäft, dem Spar an der Stolzestraße in Köln, die Milch der Molkerei ab. So lernte Herbert seine Helga kennen. Sie war die Schwester seines Kollegen.

Im Kölner Süden begann also die Liebesgeschichte. 1962 ging Herbert dann den Bau des Eigenheimes in Niederkassel an. Jeden Stein hat er gesetzt, jede Fliese selbst verlegt. Eine große Leistung, dieses Haus im Alleingang zu errichten. 1963 hielt die Familie dann Einzug. Die Tochter wurde 1962 geboren, 1967 folgte der Sohn. Helga hat für die Kinder ihren Beruf als Kontoristin bei C&A in Köln aufgegeben. „Es sollten keine Schlüsselkinder sein.“ so der Wunsch von Herbert.

Heute arbeiten beide nicht mehr. Aber Müßiggang ist nicht Herberts Ding. Er steht jeden Tag um 4.30 Uhr auf. Unter der Woche macht er alles fertig für den Pflegedienst, der auch sehr früh kommt. Er misst seiner Frau Blutdruck und Zucker. Helga geht dann in die Tagespflege und Herbert kümmert sich ums Haus. Am Wochenende bereitet er das Frühstück und kocht für beide. Sehr gerne backt er verschiedenste Kuchen.

Zum Tag der Diamantenen Hochzeit lassen sich die Zwei aber richtig verwöhnen. Ihren Jubeltag beginnen sie mit einer Messe in der Kirche und laden dann die Familie zu einem Essen ein. 35 Gäste werden erwartet.

Beide haben für sich ein Fundament geschaffen, das sehr stabil ist. Auch jetzt, wo nicht mehr alles so leicht von der Hand geht, passt Herbert gut auf seine Helga auf.