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28.03.2019

Blutspendendienst des DRK zu Gast in Niederkassel

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Das Helferteam mit Erika Juraschka (rechts stehend).

Der Blutspendendienst des Deutschen Roten Kreuzes besuchte am 26. März 2019 von 16:00-19:30 Uhr eine Grundschule in Niederkassel

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (West) war am Dienstag, den 26. März 2019 in der Zeit von 16:00 - 19:30 Uhr zu Gast in der Grundschule in Niederkassel.

Etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Deshalb stellt das DRK in der Bundelrepublick Deutschland über das Jahr verteilt ca. 3 Millionen Blutspendedienste für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereit. Das DRK sichert auf diese Weise etwa 70 % der erforderlichen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen - freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Blutspenden werden unter anderem für Operationen mit Blutverlust, bei Unfallverletzungen mit Blutverlust, als vorübergehender Ersatz bei geschädigten Blutzellen, bei Blutaustauschtransfusionen zur Behandlung Neugeborener sowie zur Unterstützung von Heilungsprozessen verwendet.

Das Helfer- sowie das Blutspendeteam waren überrascht, dass sich bereits kurz nach Einrichtung der erforderlichen Räumlichkeiten in der kath. Grundschule eine Menschenschlange an Spenderinnen und Spendern im Foyer zur Anmeldung einstellte. Unter ihnen viele Dauerspender aber auch, sehr zur Freude des DRK, eine nicht erwartete Anzahl an Erstspendern. Dauerspenderin Irmgard Kiepert aus Rheidt wurde in Niederkassel zum 110. Mal zur Ader gelassen, während DJ Jürgen Zimmermann das 2. Mal das DRK bei einem Blutspendetermin unterstützte. Nach Anmeldung, Arztgespräch und erfolgter Blutspende wurden die Spenderinnen und Spender vom Helferteam noch beköstigt.

Nach Aussage des Helferteams, welches von Erika Juraschka (fast 30 Jahre) geleitet wird, erscheint  der Blutspendedienst West vierteljährlich in Niederkassel und zwar in den Ortsteilen Lülsdorf, Niederkassel, Mondorf und Rheidt. Rechnerisch sind das 16 Einsätze des DRK, wo die  Möglichkeit besteht, den lebensnotwendigen  "Saft" zu spenden.         

Voraussetzungen  für eine Blutspende sind unter anderem ein empfohlener Abstand zwischen zwei Vollblutspende von ca. 3 Monaten, damit ausreichend Gelegenheit für die Neubildung der roten Blutkörperchen besteht, mindestens jedoch 56 Tage zwischen zwei Vollblutspenden. Frauen dürfen  4 mal, Männer 6 mal innerhalb eines Jahres Vollblut spenden. Das Alter kann von 18 - 68 Jahre sein, Zulassung von älteren Spendern bis 75 Jahre oder Erstspendern über 60 Jahre bis maximal 68 Jahre nach individueller ärztlicher Entscheidung ist möglich. Das Körpergewicht sollte mindestens 50 kg betragen. Personaldokument mit Lichtbild bzw. Blutspenderausweis müssen vorgelegt werden. (Erstspender erhalten ihren Blutspenderausweis nach der 1. Spende zugeschickt).

Weitere umfangreiche Informationen zum Thema rund um die Blutspende finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de