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09.06.2018

Betrugsfälle – Wie davor schützen?

Einen hohen Unterhaltungswert hatte der Vortrag von Kriminalhauptkommissar Michael Kohlhaw. Wegen der Gesichtserkennung wollte er nur von der Seite fotografiert werden; sein eigener Schutz ist ihm wichtig

Einen hohen Unterhaltungswert hatte der Vortrag von Kriminalhauptkommissar Michael Kohlhaw. Wegen der Gesichtserkennung wollte er nur von der Seite fotografiert werden; sein eigener Schutz ist ihm wichtig

Vortrag in der AWO Mondorf

(msp) „Sie können sich beruhigt auf die Straße trauen; gefährlich sind die Trickbetrüger am Telefon oder an der Haustür.“ eröffnete Kriminalhauptkommissar Michael Kohlhaw seinen Vortrag. Er simulierte mit den Gästen der AWO Mondorf Telefongespräche: „Hallo.“ „Hallo, rate mal wer hier ist?“ Schon nennt der Gegenüber beim Enkeltrick ihm vertraute Namen und ist in die Falle getappt. Im schlimmsten Fall händigt der Angerufene später einem Fremden an seiner Haustür eine Menge Geld aus. Aus Unwissenheit über den Trick oder auch aus Angst.

Ein ernstes Thema locker aufbereitet, das bringt Statistiken und Präsentationen näher an den Mann oder die Frau. Dem 61jährigen Michael Kohlhaw ist es gelungen, die Gäste fürs Zuhören zu begeistern, wenn auch fast jeder selber einen „Fall“ zu erzählen hatte. Vor allem Ältere werden immer wieder Opfer von Trickbetrügern. „Ganz wichtig am Telefon: Die Polizei ruft nie mit der 110 im Display an. Technisch ist ein Anruf über diese Nummer nicht möglich. Das ist ein neuer Trick der Betrüger, um an ihr Geld und ihren Schmuck zu kommen.“ Und wenn der vermeidliche Polizist so nett ist? „Egal, Auflegen!“

Der beste Schutz – soziale Kontakte pflegen, das hält wach und fit. Unter Menschen gehen, raus und unterhalten. Oder, wie es die AWO anbietet - donnerstags nach Mondorf kommen. Bei Kaffee, Kuchen und Abendessen kann zwischen 14.00 und 18.00 Uhr geplaudert werden. Reinhold Krüger bietet zudem einen Fahrdienst an: 0177 – 63 23 981.