• Wahn
  • Zündorf
  • Langel
  • Libur
  • Lülsdorf
  • Ranzel
  • Niederkassel
  • Uckendorf
  • Stockem
  • Rheidt
  • Mondorf

12.04.2018

Aalschokker verlässt Lux-Werft

Danke seitens der Fischereibruderschaft an viele helfende Hände

Danke seitens der Fischereibruderschaft an viele helfende Hände

Blickfang für Spaziergänger im Mondorfer Hafen 

(Li) Nach etwa vier Monaten Liegezeit bei der Lux-Werft und Schifffahrt GmbH in Niederkassel-Mondorf, konnte der Aalschokker nach erforderlichen Reparatur- und Wartungsarbeiten am Mittwoch, den 11. April 2018 das Werftgelände wieder verlassen. Der Aalschokker namens "Maria Theresia" hatte nach mehr als 30 Jahren seinen Liegeplatz im Sieg-Altarm Diescholl, unterhalb des Fischereimuseums verlassen, um anstehende Wartungsarbeiten zu erledigen. Dazu nutzte das 18m lange historische Schiff das Hochwasser vor Weihnachten. Mit einem Flachbodens von ca. 45 cm hat die "Maria Theresia" ein Hindernis in Form einer kleinen Brücke zu überwinden, die sie bei normalen Rhein-Wasserständen nicht umschiffen kann.

Nach Anstrich des Schiffsrumpfs, Erneuerung das Mastes sowie umfangreicher Innenarbeiten wurde das Schiff unter der Regie von Peter Lux und in Anwesenheit von Laura und Thomas Mandt, Guido Mondorf, Brudermeister Günter Engels, Stellvertreter Hans-Erich Engels sowie einiger Fischerbrüder zu Wasser gelassen. Mit all seiner jahrelangen Erfahrung organisierte Peter Lux den Ablauf der Aktion und war sichtlich erleichtert bis ein kleines Schubschiff den Schokker in Richtung Hafen bugsierte. Der Vormittag versprach mit dem anhaltenden Dauerregen nichts "Gutes". Petrus drückte nach 14:00 Uhr aber beide Augen zu und nach erfolgreicher Schubfahrt von der Werft bis in den Mondorfer Hafen lachte nach Ankerung des Aalschokkers sogar die Sonne.  

Auf Grund des zur Zeit herrschenden Rheinpegels wird das bewegliche Denkmal der Stadt Troisdorf zunächst im Mondorfer Hafen eine Bleibe finden. Ein Rheinhochwasser wird wiederum die Möglichkeit bieten, das 1894 in den Niederlanden gebaute Schiff und größte Exponat des Fischereimuseums, an seinen Liegeplatz ins Diescholl zu manövrieren.

Besonderen Dank möchte an dieser Stelle der 1. Brudermeister der Fischereibruderschaft Günter Engels an Peter Lux, Laura und Thomas Mandt, Guido Mondorf sowie Mitglieder der Bruderschaft für ihr Engagement bei der Restaurierung der "Maria Theresia" aussprechen.